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Nachbericht zur Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Gutenzell

Nachdem im Jahr 2017 verstärkt die Technische Rettung bei der Feuerwehr Gutenzell auf dem Probenplan stand, wurde im Jahr 2018 wieder das Augenmerk auf die Rettung von Menschen bei Bränden und natürlich das Löschen von Bränden gelegt.

Zum Abschluss des Probenjahres wurde auch dieses Jahr wieder eine Hauptübung veranstaltet, um alle geübten Fähigkeiten und Handgriffe abzufragen. Aber auch um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr den Interessierten der Gemeindeverwaltung, des Gemeinderates und der Bevölkerung zu demonstrieren.
 
Hierzu hieß es am Samstagnachmittag, 02. November „Vollalarm Brand“ für die Feuerwehr Gutenzell und die Schnelleinsatzgruppe des DRK aus Schwendi. „Gebäudebrand nach Verpuffung, eine verletzte Person“. Wie in jedem Jahr war den eingesetzten Einsatzkräften die Schadenslage weitestgehend unbekannt. Aufgrund des Alarmstichwortes konnte man von einem Standardbrand ausgehen, der sich aber beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zu einem Massenanfall an verletzten Patienten entwickelte. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst musste die Feuerwehr mehrere, alle sehr realitätsnah durch das DRK geschminkte Opfer versorgen. Eine Person, eine Übungspuppe, galt es über längere Zeit zu reanimieren. Die eigentliche Arbeit der Feuerwehr das vorhandene Feuer unter schwerem Atemschutz zu löschen, war nur noch eine Randerscheinung beim Einsatz, die abgearbeitet werden musste.
 
Das Übungsziel war die Zusammenarbeit der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zu stärken. Nur durch gemeinsames Handeln ist man auf die kommenden Einsätze vorbereitet. Genauso sollte die unübersichtliche Lage, die vielen verletzten Personen, die im ersten Moment ein Chaos bei den Einsatzkräften erzeugten, zeitnah geordnet werden.
 
Bei den gemeinsamen konstruktiven Abschlussgesprächen konnte ein sehr positives Resümee gezogen werden. Es war eine Übung, die der Realität sehr nahe kommen kann und die für kommende Einsätze vorbereitet.
 
Recht herzlich bedanken möchten wir uns bei:
- der Schmalzbude Gutenzell für das Überlassen der Räumlichkeiten
- der Schnelleinsatzgruppe des DRK Schwendi für die sehr professionelle Unterstützung unserer Übung sowie das realistische Schminken unserer Opfer
- der Feuerwehr Ochsenhausen für die zur Verfügungsstellung des MTW
- den „Opfern“ die sich schminken ließen und durch ihr aktives Mitmachen eine realistische Übung ermöglicht haben.
 
Besonders bedanken möchte ich mich auch dieses Jahr wieder bei allen Kameraden und Kameradinnen der gesamten Feuerwehr Gutenzell. Eine professionelle, funktionierende Feuerwehr stellen zu können ist nur durch die Bereitschaft aller möglich, die in ihrer Freizeit an Einsätzen, Lehrgängen und Proben teilnehmen. Herzlichen Dank hierfür!
 
Jürgen Fischer
Freiwillige Feuerwehr Gutenzell