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Gutenzell-Hürbel
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Hecken, Sträucher und Bäume an Straßen und Gehwegen zurückschneiden

Derzeit wachsen Hecken und Sträucher besonders stark und auch teilweise in den Fahrbahn- und Gehwegbereich hinein. Dadurch wird die Sicherheit und Leichtigkeit des Straßenverkehrs beeinträchtigt.

Die Gemeinde weist deshalb darauf hin, dass Baumäste, Hecken und Sträucher, welche in öffentliche Fahrbahnen und Gehwege ragen oder öffentliche Einrichtungen wie die Beleuchtung und Verkehrsschilder beeinträchtigen, zurückgeschnitten werden müssen. Das Straßengesetz Baden-Württemberg verpflichtet den Grundstückseigentümer bzw. -besitzer, Anpflanzungen so zu unterhalten, dass die Sicherheit und Leichtigkeit des Straßenverkehrs nicht beeinflussen.
 
Das „Lichtraumprofil“ beträgt an Geh- und Radwegen 2,5 m, gemessen 0,5 m hinter der Bordsteinkante, an Straßen sind dies 4,5 m, gemessen 0,75 m hinter der Bordsteinkante.
 
An Straßeneinmündungen, vor allem ohne Gehwege, sind sichtbehindernde Grünanlagen auf eine Höhe von 80 cm ab Fahrbahnoberkante zurückschneiden. An Gehwegen sind dornige und behindernde Hecken und Sträucher unbedingt aus dem öffentlichen Bereich bis zur Grundstücksgrenze zu entfernen. Außerdem müssen Straßenleuchten, Verkehrszeichen und Straßennamenschilder ganzjährig von Grünbewuchs freigehalten werden. Ein Formschnitt widerspricht als Pflege und Unterhaltungsmaßnahmen auch in der Zeit von März bis September nicht § 39 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG), der das Roden und Abschneiden in dieser Zeit verbietet.
 
Bitte prüfen Sie, ob für Ihre Anpflanzung entlang den öffentlichen Straßen und Wegen, die entsprechenden Regeln eingehalten werden. Schneiden Sie gegebenenfalls Ihre Hecken, Bäume und Sträucher zurück.
 
Bei Unfällen könnten Sie sonst möglicherwiese zur Haftung herangezogen werden. Diese Verpflichtung ergibt sich aus § 28 des Straßengesetzes.
 
Für Wohngebiete bei denen ein Bebauungsplan erstellt wurde, ist die Bepflanzung durch den Bebauungsplan geregelt. Dieser kann jederzeit im Rathaus eingesehen werden.